Seniorenfischen 2026
Das diesjährige Seniorenfischen verlief unter äußerst erfreulichen Bedingungen. Entgegen anfänglicher Wetterprognosen blieb es den gesamten Tag über trocken, sodass der vorsorglich errichtete Pavillon nicht als Regenschutz in Anspruch genommen werden musste.
Die Teilnehmer im Alter von 66 bis 85 Jahren verbrachten gemeinsam einen harmonischen Tag in geselliger Atmosphäre am Wasser. Für das leibliche Wohl war umfassend gesorgt: Frisch gegrillte Steaks und Würstchen, Kartoffelsalat sowie eine Auswahl an Getränken trugen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Auch anglerisch konnte der Tag überzeugen. Die Fische zeigten sich beißfreudig und wurden mit einer breiten Palette an Ködern angelockt. Neben bewährten Klassikern wie Mais und Würmern kamen auch Wachsmottenlarven, Shrimps sowie verschiedene Kunstköder zum Einsatz.
Neben dem sportlichen Aspekt stand vor allem das Miteinander im Vordergrund. In angenehmer Runde wurden Erfahrungen ausgetauscht und zahlreiche Gespräche geführt.
Insgesamt stellte das Seniorenfischen eine rundum gelungene Veranstaltung dar, die allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben dürfte.
Anfischen 2026
Am Samstag, dem 28.03., fand wieder unser Anfischen in Dornholzhausen statt. Das Wetter war leider den ganzen Tag über kalt und regnerisch. Von den Anglern, die sich trotzdem eingefunden hatten, konnten die meisten auch ihre drei Forellen mitnehmen.
Das Zubereiten der Steaks und Würstchen hatte erneut Christoph Redmer übernommen und wie im letzten Jahr einen super Job gemacht. Da wir den Grill im Pavillon aufgebaut hatten, konnte trotz des Regens über dem Kohlenfeuer gegrillt werden – und ein bisschen geheizt wurde nebenbei auch. Trotz des schlechten Wetters haben die Angler in geselliger Runde einen schönen Tag verbracht.
Besonders erfreulich war, dass alle Angler die vorgeschriebene Abhakmatte und den Wasserbehälter dabei hatten. Das wird in Zukunft immer wichtiger, da nach der neuen Besatzstrategie mehr, aber dafür jüngere Fische eingesetzt werden sollen. Wie unser Gewässerwart Stefan bereits in der Jahreshauptversammlung erklärt hat, werden die Sommer immer wärmer. Ein Fisch, der in unseren Teichen groß geworden ist, passt sich in der Regel deutlich leichter an die Bedingungen an als ein größerer Besatzfisch.
Es ist daher wichtig, die Möglichkeit zu schaffen, untermaßige Fische unbeschädigt wieder zurückzusetzen.
Es gab Abhakmatten in allen Formen und Größen. Eine besonders schöne und vor allem selbstgemachte Matte hatte Oleg mitgebracht. Fotos von Matte und Künstler findet ihr unten in der Slideshow.
Der erste Fisch ging Niels an den Haken, Sascha hat ihn gekeschert.
Oleg kam mit Fahrrad und Anhänger.
Das ist seine selbstgemachte Abhakmatte...
... ein richtiges kleines Kunstwerk!
Der Pavillon mit Grill und links Dimi und Karl-Heinz beim Klönen.
Echte Angler kennen kein schlechtes Wetter!
Auch auf der "Gegengeraden" wird geangelt.
Neu entdeckte Baumart - der Forellenbaum!
Müllsammelaktion 2026
Drei Sammler - jede Menge Müll. Jonathan musste leider schon etwas eher weg.
Bildquelle: © Margit Deeg
Trotz schlechten Wetters im Einsatz für die Natur
Am Samstag, dem 14. März, sammelten in diesem Jahr drei Angler des ASV Kleebachtal-Langgöns e.V. wieder jede Menge Müll rund um die Weidigsporthalle und den Steinbruchsee in Oberkleen sowie aus den Straßengräben zwischen dem Hochwasserrückhaltebecken Niederkleen und Oberkleen und Cleeberg bis einschließlich des Parkplatzes gegenüber den Glaumteichen.
Um die komplette Strecke zwischen Cleeberg und Oberkleen zu säubern, wäre allerdings noch ein weiterer Helfer nötig gewesen. Aufgrund des eher schlechten Wetters war die Beteiligung in diesem Jahr leider geringer – bei besseren Bedingungen hätten sich sicher noch mehr Unterstützer gefunden.
Neben den üblichen Fundstücken wie Flaschen, Dosen, Zigarettenschachteln und To-Go-Verpackungen fiel in diesem Jahr besonders auf, dass es offenbar Hundebesitzer gibt, die die Hinterlassenschaften ihres Hundes zwar in Kotbeuteln einsammeln, diese anschließend jedoch aus dem Autofenster in den Straßengräben entsorgen. Dabei wäre mit wenig zusätzlichem Aufwand viel für eine saubere Landschaft getan, wenn die gefüllten Beutel einfach im nächsten Mülleimer entsorgt würden.
Jahreshauptversammlung 2026
Ehrungen
v. li.: Gert Rohm, Berti Zörb, Max Bistrov und der
1. Vorsitzende Andreas Deeg
Bildquelle: © Margit Deeg
Großer Einsatz für Natur und Gewässer
Jahreshauptversammlung des ASV Kleebachtal-Langgöns e.V. blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 trafen sich die Mitglieder des Angelvereins am Freitag, den 6. März 2026, in der Gaststätte „Kunstmühle“ in Hüttenberg. Gut ein Drittel der Vereinsmitglieder war der Einladung gefolgt – ein erfreulich hoher Wert, zumal in diesem Jahr keine Vorstandswahlen auf der Tagesordnung standen.
Der 1. Vorsitzende Andreas Deeg eröffnete die Versammlung, begrüßte die Anwesenden und stellte die fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Zu Beginn gedachten die Mitglieder in einer stillen Totenehrung dem Gründungsmitglied Ernst Theiß, der im Alter von 89 Jahren verstorben ist.
Im anschließenden Tätigkeitsbericht blickte der Vorsitzende auf zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres zurück. Einen besonderen Schwerpunkt bildete dabei die Baustelle an der vereinseigenen Teichanlage in Rechtenbach. Dort wurde ein neuer Angelteich angelegt, zudem konnten sämtliche genehmigte Umbauten erfolgreich umgesetzt werden. Im Zuge der Maßnahmen wurde auch die Naturschutzzone deutlich erweitert: Neben dem bereits bestehenden Insektenhotel und der Bienenweide entstanden zusätzlich ein mehrere hundert Quadratmeter großer Amphibienteich, eine sogenannte Eidechsenburg sowie ein Hirschkäfermeiler. Die gesamte Naturschutzzone auf der Anlage beträgt damit aktuell über 1000 qm. Auch die Anlieger und die Spaziergänger sind von der „neuen“ Anlage durchweg begeistert.
Jugendwart Steffen Binz berichtete mit großer Begeisterung über die Jugendfischen und Aktivitäten des vergangenen Jahres. Gewässerwart Stefan Faleet erläuterte anschließend die neue Besatzstrategie des Vereins. Aufgrund der steigenden Temperaturen in den vergangenen Jahren sollen künftig verstärkt kleinere Fische eingesetzt werden, die in den Vereinsgewässern heranwachsen und sich so besser an die örtlichen Bedingungen anpassen können. Zudem stellte er die seit dem 1. Januar 2026 gültige, überarbeitete Gewässerordnung vor.
Der Kassenwart Rolf Köhl berichtete in seinem Finanzbericht von einem insgesamt sehr erfolgreichen Jahr. Besonders erfreulich: Die Bauarbeiten an der Teichanlage in Rechtenbach konnten finanziell als „Punktlandung“ abgeschlossen werden – die tatsächlichen Ausgaben lagen sogar leicht unter den ursprünglich geplanten Kosten.
Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, sodass die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.
Im Anschluss stellte der zweite Vorsitzende und Bauleiter Jens Bimberg die Umgestaltungsmaßnahmen an der Teichanlage in Rechtenbach noch einmal ausführlich vor. Die umfangreichen Bauarbeiten konnten dank großem Engagement - vier Vorstände hatten sogar ihren Jahresurlaub geopfert - innerhalb von nur 20 Tagen abgeschlossen werden. Von insgesamt 856 geleisteten Arbeitsstunden entfielen rund 400 Stunden allein auf diese Maßnahme. Die übrigen Arbeitseinsätzen dienten der Pflege und Instandhaltung der übrigen Teichanlagen.
Nach einer kurzen Aussprache zu den Berichten stand die turnusgemäße Neuwahl eines Kassenprüfers an. Heike Schlienbecker schied aus dem Amt aus. Als neuer Kassenprüfer wurde Berti Zörb gewählt, während Kai Eberle noch ein weiteres Jahr im Amt bleibt.
Ein besonderer Programmpunkt waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Max Bistrov und Berti Zörb mit einer Uhr, Urkunde und der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet. Gert Rohm, der seit 40 Jahren Mitglied im Verein ist, erhielt eine Urkunde sowie eine Flasche Riesling. In Abwesenheit geehrt wurden außerdem Dieter Vack für 30 Jahre Mitgliedschaft sowie Hans-Willi Althen und Erwin Häuser, die dem Verein bereits seit 45 Jahren die Treue halten.
Unter dem Tagesordnungspunkt Anträge stellte der Vorstand zwei Anträge zur Abstimmung. So sollen Mitglieder ab 16 Jahren, die bereits die staatliche Fischerprüfung abgelegt haben, ab dem Jahr 2027 die Hälfte des regulären Erwachsenenbeitrags zahlen, da sie eigenständig angeln dürfen. Dieser Antrag wurde einstimmig und ohne Enthaltungen angenommen.
Ein weiterer Antrag sah vor, dass körperlich gesunde Mitglieder künftig bis zum 67. Lebensjahr jährlich fünf Arbeitsstunden leisten sollen. Hintergrund ist die demografische Entwicklung im Verein: Während die Zahl älterer Mitglieder steigt, müssen die Vereinsanlagen weiterhin gepflegt und unterhalten werden. Auch dieser Antrag wurde angenommen, bei vier Enthaltungen.
Da keine weiteren Punkte vorlagen, konnte die Versammlung vom 1. Vorsitzenden ohne den Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ beendet werden.
Voller Saal bei der Jahreshauptversammlng.
Berti Zörb wird für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt
Auch Max Bistrov ist schon seit 25 Jahren dabei.
Gert Rohm hält dem Verein sogar seit 40 Jahren die Treue