Jugendzeltlager an der Lahn in Dorlar
vom 27. und 28. Juni
Dorlar. Am vergangenen Wochenende erlebte die Jugendgruppe vom ASV Lahnau und vom ASV Kleebachtal ein ganz besonderes Highlight: Ein exklusives 24-Stunden-Jugendangeln an der Lahnschleuse in Dorlar, das von Samstag, 12:00 Uhr, bis Sonntag stattfand. Als hochkarätiger Gast und Referent konnte der bekannte Profi-Angler Robin Illner gewonnen werden. Insgesamt 17 hochmotivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich pünktlich zum Start am Gewässer, um tiefer in die Geheimnisse des modernen Friedfisch- und Karpfenangelns einzutauchen.
Extremes Sommerwetter fordert Kreativität
Der Wettergott meinte es fast schon zu gut mit den Nachwuchsanglern. Bei strahlendem Sonnenschein kletterten die Temperaturen rasch in die Höhe. Es wurde so heiß, dass an ein aktives und praktisches Angeln in den Mittags- und Nachmittagsstunden kaum zu denken war. Die Hitze verlangte Mensch und Material alles ab. Die Organisatoren reagierten jedoch schnell und bauten im Schatten zwischen den Bäumen ein großes Zelt auf. Dieses diente als schattenspendendes Hauptquartier für den theoretischen Teil des Wochenendes. Dank eisgekühlter Getränke und einer stärkenden Lieferung frisch gebackener Pizzen der Pizzeria Primavera aus Langgöns blieben die Jugendlichen bester Laune und trotzten der Sommerglut.
Wissensvermittlung der Extraklasse
Da das praktische Angeln tagsüber ruhen musste, rückte die Wissensvermittlung komplett in den Vordergrund – und genau hier glänzte Robin Illner. Der Profi verstand es meisterhaft, die Theorie lebendig und greifbar zu gestalten. Die 17 Teilnehmer lauschten gespannt seinen Ausführungen zu einer Vielzahl von Themen:
· Futterstrategien und Taktik: Wie baut man einen Futterplatz attraktiv auf, ohne die Fische zu überfüttern?
· Ausrüstung und Rigs: Welches Material hält den Belastungen stand und wie bindet man die fängigsten Vorfächer (Rigs) perfekt selbst?
· Biologie und Evolution: Spannende Einblicke in das Verhalten und die evolutionäre Entwicklung von Karpfen.
· Farbenpracht unter Wasser: Welche Rolle spielen Farben bei Ködern und wie nehmen Fische diese in unterschiedlichen Wassertiefen wahr?
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Die Jugendlichen und auch die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, um dem Experten Löcher in den Bauch zu fragen, und Robin Illner nahm sich für jeden Einzelnen ausgiebig Zeit.
Fokus auf das Grundangeln
Der extremen Wetterlage und der anhaltenden Hitzeperiode blieben die Zielfische – die Karpfen – diesmal leider komplett aus.
Die Enttäuschung hielt sich jedoch in Grenzen, denn die Lahn bewies dennoch ihren Fischreichtum. Beim intensiven Posenangeln konnten die Jugendlichen zahlreiche Weißfische überlisten. Für besondere Freude am Ufer sorgte dabei der Fang eines deutlich größeren Döbels.
Ein rundum gelungenes Wochenende
Am Sonntag endete die Veranstaltung mit durchweg strahlenden Gesichtern. Das Feedback der Kinder und Jugendlichen war schlichtweg super. Auch ohne den Fang eines Karpfens war das Wochenende ein voller Erfolg. Die Kombination aus der hochkarätigen Wissensvermittlung durch Robin Illner, der tollen Gemeinschaft im Schatten der Bäume und dem meisterlichen Umgang mit den extremen Wetterbedingungen machte dieses Jugendangeln zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern, der Pizzeria Primavera für die Verpflegung und natürlich Robin Illner für sein großartiges Engagement.
Text: Jugendwart Steffen Binz
Fotos: Nico Bimberg/Edi Erlich
Pfingstzeltlager des VHF an der Fulda in Kassel
vom 22. bis 25. Mai
Veranstaltungsort und Rahmenbedingungen
Vom 22. bis 25. Mai fand über das Pfingstwochenende das diesjährige Jugendangeln an der Fulda in Kassel statt. Gastgeber der viertägigen Veranstaltung war der Kurhessische Anglerverein e.V. Kassel, während die Organisation in den Händen des Verbandes lag. Das Event spielte sich auf der Wiese direkt vor dem Anglerheim an der Fulda ab. Das dortige Wassergrundstück bestach durch seine außerordentlich schöne Lage und bot eine perfekte Kulisse für die Jugendlichen und Betreuer. Für unseren Verein nahmen die Jugendlichen Niklas, Christian und Frederyk teil. Unterstützt und begleitet wurden sie von den Betreuern Nico, Edi und Steffen.
Ablauf und anglerische Aktivitäten
Nach der offiziellen Begrüßung durch den Verband und der Bekanntgabe der geltenden Regularien wurde ein offenes Angeln ausgerufen. Unsere Gruppe konzentrierte sich gezielt auf die Fischarten Wels, Aal und Karpfen. Der Start gestaltete sich jedoch als Herausforderung, da sich bereits der Fang von geeigneten Köderfischen als schwierig erwies. In der ersten Nacht bissen lediglich einige kleinere Aale, ansonsten blieb es am Wasser ruhig.
Der darauffolgende Tag brachte jedoch neuen Schwung: Es konnten Forellen von den Teilnehmern gelandet werden, die direkt für das spätere Räuchern eingelegt wurden. Das Wetter zeigte sich während der gesamten Tage von seiner besten Seite – es war sehr gut und phasenweise fast schon zu heiß. Die hohen Temperaturen wirkten sich jedoch positiv auf die Aktivität der Aale aus, sodass die Erwartungen für die zweite Nacht hoch waren.
Spannende Drills und biologische Überraschungen
Die Folgenacht hielt tatsächlich mehr Action bereit. Am Morgen erlebte Christian einen packenden Moment, als er einen kräftigen Biss auf der Wallerrute verzeichnete. Der Fisch war dran und konnte erfolgreich bis direkt ans Ufer gedrillt werden. Zur Überraschung aller kam ein schöner, stattlicher Hecht zum Vorschein. Leider verabschiedete er sich vor dem Kescher.
Neben dem Angeln kam auch die Praxisbildung nicht zu kurz: Der Verband demonstrierte den Jugendlichen anschaulich, wie Forellen und Aale fachgerecht geräuchert werden. In der darauffolgenden Nacht stellte sich der Fangerfolg bei den Aalen erneut ein. Für eine biologische Überraschung sorgte zudem der ausbleibende Fang von Grundeln.
Fazit und Abreise
Die Verpflegung über die gesamten Tage hinweg sowie die allgemeine Organisation durch den Verband und den gastgebenden Verein waren wie gewohnt hervorragend. Am Pfingstmontag endete das gemeinsame Wochenende gegen 12:00 Uhr nach einer ausführlichen und durchweg positiven Feedbackrunde. Zusammenfassend war es ein rundum gelungenes, lehrreiches und kameradschaftliches Wochenende für alle Beteiligten.
Text: Jugendwart Steffen Binz
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
Fotos: © Nico Bimberg
2. Jugendfischen am Pfarrersteich
in Cleeberg am 10. Mai
War es das legendäre Monster von Loch Ness, das am 10. Mai im Cleeberger Gewässer lauerte? Die Vermutung liegt nahe.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Teilnehmer Christian und Niklas pünktlich um 9 Uhr am Gewässer in Cleeberg. Begleitet und fachkundig unterstützt wurden die beiden von den Betreuern Edi und Steffen. Das Wetter spielte mit, und auch die Fische zeigten sich von ihrer besten Seite. Im Laufe des Vormittags landeten die Nachwuchsangler und Betreuer zahlreiche schöne Fische: Barsche, Schleien, Rotaugen und Brassen.
Für den absoluten Nervenkitzel sorgte jedoch ein ganz bestimmter Moment. Ein brachialer Biss ließ plötzlich die Rute von Christian bedrohlich durchbiegen. Was dann folgte, war ein dramatischer und kräftezehrender Drill. Zu Gesicht bekam die Gruppe den unbekannten Riesen zwar nicht, doch der Fisch lieferte einen gigantischen Kampf auf Biegen und Brechen. Am Ende behielt der geheimnisvolle Flossenträger die Oberhand: Er gewann das Duell, schlitzte aus und tauchte unbemerkt wieder in die dunkle Tiefe des Cleeberger Gewässers ab.
Zurück blieben zitternde Hände, eine Menge Adrenalin und ein unvergessliches Angelerlebnis, das den Beteiligten sicherlich noch lange Gesprächsstoff liefern wird. Cleeberg hat nun definitiv seine eigene Angler-Legende!
Foto: © Margit Deeg (mit freundl. Unterstützung von Chat GPT)
1. Jugendfischen am Steinbruchsee
12. April
Am 12. April fand unser diesjähriges Jugendfischen am Steinbruchsee statt, der bereits im vergangenen Jahr Schauplatz dieses schönen Events war. Während wir uns 2025 schon am 6. April bei strahlendem Sonnenschein trafen, zeigte sich das Wetter damals von seiner tückischen Seite: Trotz blauem Himmel war es bitterkalt, sodass einige der Jungs dem eisigen Wind schließlich nachgaben und früher nach Hause gingen – auch wenn die Forellen eigentlich gut bissen.
In diesem Jahr meinte es das Wetter deutlich besser mit uns. Zwar blieb die Sonne hinter einer geschlossenen Wolkendecke verborgen, doch dafür war es trocken und insgesamt deutlich angenehmer. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Angeltag!
Und die Fische ließen sich nicht lange bitten: Es wurde insgesamt gut gefangen, und die Stimmung am Wasser war entsprechend ausgelassen. Besonders hervorzuheben ist der Fang von Christian, der eine beeindruckende Forelle von nahezu 2 Kilogramm aus dem Wasser zog – den größten Fisch des Tages!
Foto: © Edi Erlich
Foto: © Edi Erlich
Foto: © Edi Erlich
Foto: © Edi Erlich
Foto: © Steffen Binz
Foto: © Edi Erlich
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg
Foto: © Nico Bimberg